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Den Spätsommer mit Musselin genießen

Die eine Sache. Die Sache mit dem Musselin. Für die einen eine Windel, für die anderen ein Spucktuch und wiederum andere finden das Material zum Vernähen einfach klasse. Ich habe es auch noch mal ausprobiert.

Bluse Lotte aus Musselin

Ich brauchte ein Stöffchen für eine Bluse. Weich fallende Viskose war mein Gedanke. Und dann lag im Laden einfach so dieser Musselin rum. Neben anderen unifarbenen oder auch bedruckten. Aber nein, dieser Batiklook wollte unbedingt mit. Also durfte er.

Bluse Lotte aus Musselin

Was ist Musselin?

Nachdem ich ja schon ein paar Kleidungsstücke davon habe (sommerlich hier und hier, herbstlich hier), fand ich den Stoff ideal und auffällig genug, um zur Bluse zu werden.

Musselin hatte schon viele Namen, wie z.B. Chalinet, Vapeur, Zephir, Ornis, Milaine usf. Den Stoff gibt es nämlich schon seit dem 17. Jahrhundert. Wer hätte das gedacht. Seinen Namen verdankt der Stoff übrigens der Stadt Mosul im Nordirak. Früher zierte Musselin nämlich orientalische Muster.

Klassischerweise gibt es den Stoff aus Baumwolle. Aber auch aus Wolle oder Viskose. Während der Herstllung werden die Fäden des Musselin leicht gedreht. Daher ergibt sich auch der fließende Fall und weiche Griff. Durchs Waschen – was man auf jeden Fall vor dem Vernähen tun sollte – verstärkt sich diese Eigenschaft meist noch mal, so dass man den schönen crinkle-Effekt erzielt. Und sich das Bügeln erspart 😉

(Infos via Wikipedia und simply kreativ)

Und weil der Stoff so schön luftig ist, kann ich den im aktuellen Spätsommer bei 30 Grad noch super zur kurzen Hose tragen.

Bluse Lotte aus Musselin

Schnittmuster

Bluse Lotte von finasideen

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